Wir haben eine brandheiße Meldung für dich, direkt von den Kanarischen Inseln: Ein Gericht in Teneriffa hat eine Frau zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil sie einen Mann mit einer Eisenstange angegriffen hat. Du wirst erfahren, wie sich dieser schockierende Vorfall ereignet hat, welche Hintergründe eine Rolle spielten und warum das ursprüngliche Urteil nun gemildert wurde. Mach dich bereit für alle Details zu diesem aufsehenerregenden Fall, der die Sicherheit auf der Insel in Frage stellt.
Die schockierende Tat in El Sauzal
Am 14. Oktober 2022 nahm ein scheinbar gewöhnlicher Tag in El Ravelo, einem Ortsteil von El Sauzal auf Teneriffa, eine dramatische Wendung. In einer Bar, die sowohl das Opfer als auch die Täterin regelmäßig besuchten, begannen die Ereignisse, die später zu einer Verurteilung führen sollten. Die Frau, deren Identität in den Gerichtsakten nicht näher benannt wird, beleidigte den Mann ohne ersichtlichen Grund immer wieder.
Das Opfer fühlte sich durch die aggressiven und grundlosen Anfeindungen zutiefst verunsichert und eingeschüchtert. Nachdem der Mann sichergestellt hatte, dass die Frau die Bar verlassen hatte, machte er sich auf den Heimweg. Doch das Schicksal nahm eine unglückliche Wendung: Auf seinem Weg musste er am Haus der Beschuldigten vorbeigehen. Genau in diesem Moment stürmte die Frau aus ihrem Haus, bewaffnet mit einer ein Meter langen Eisenstange.
Sie zögerte nicht und schlug dem Opfer auf den Kopf, wodurch dieses eine tiefe Wunde erlitt, die genäht werden musste. Der Mann benötigte anschließend eine Woche lang Schmerzmittel und medizinische Überwachung. Als dauerhafte Erinnerung an diesen brutalen Angriff bleibt ihm eine zwei Zentimeter lange Narbe.
Gerichtsverfahren und Urteilsfindung
Das Gericht hatte ursprünglich eine höhere Strafe für die Angeklagte gefordert. Doch während des Prozesses wurde die Frage nach der Zurechnungsfähigkeit der Frau eingehend geprüft. Es konnte jedoch nie zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass ihre geistigen Fähigkeiten eingeschränkt waren oder dass sie unter dem Einfluss von Drogen oder Entzugserscheinungen handelte. Aus diesem Grund wurde die ursprüngliche Strafe von drei Jahren und sechs Monaten und einem Tag Gefängnis sowie eine Schadenersatzzahlung von 1.080 Euro für die verursachten Verletzungen festgelegt.
Die Reduzierung der Haftstrafe
Die Audiencia Provincial de Santa Cruz de Tenerife hat die ursprünglich verhängte Strafe nun auf zwei Jahre Haft reduziert. Der Grund für diese Milderung liegt in einem Detail der Vorstrafen der Angeklagten. Obwohl die Frau bereits wegen zweier Delikte häuslicher Gewalt verurteilt worden war, konnten die genaue Dauer und das Enddatum dieser früheren Strafen nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Es wurde lediglich vermerkt, dass diese Urteile nicht annullierbar waren. Da jedoch die Wiederholungsgefahr und somit die Anwendbarkeit des erschwerenden Umstands der Rückfälligkeit nicht lückenlos bewiesen werden konnte, wurde die ursprüngliche Strafe herabgesetzt.
Glaubwürdigkeit des Opfers und Zeugenaussagen
Die Aussage des Opfers spielte eine entscheidende Rolle im Prozess. Seine Version der Ereignisse wurde als „kohärent“ mit den Aussagen während der Ermittlungen bewertet und durch die „eindeutige“ Bestätigung eines Zeugen, der den Vorfall miterlebte, zusätzlich gestärkt. Die Verteidigung der Verurteilten versuchte, die erlittenen Verletzungen als „leicht“ darzustellen. Dies wurde jedoch von der Audiencia entschieden zurückgewiesen. Das Gericht betonte, dass der Einsatz einer ein Meter langen Metallstange als gefährliche Waffe gewertet werden muss. Was die Schwere der Tat unterstreicht.
Fazit: Ein Urteil mit Signalwirkung
Dieser Fall, der sich auf Teneriffa ereignete, zeigt einmal mehr die Komplexität juristischer Entscheidungen. Obwohl die Strafe reduziert wurde, sendet das Urteil ein klares Signal gegen Gewalt. Wir bei unaufschiebbar News werden weiterhin über relevante Fälle berichten, die dich interessieren und informieren.
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